VW Passat: Der Langläufer

Einen VW Passat mit wenig KM zu finden ist schwierig. Der bei Privatpersonen wie Handelsreisende beliebte Mittelklassewagen ist der Pannen- und TÜB-Statistik daher auch sehr gut bekannt, alle möglichen Mängel damit hinreichend bekannt. Einen gut untersuchten Passat Gebrauchtwagen kann man hingegen noch sehr lange fahren.

<strong>Achtung wegen des Dieselgates</strong>
Einige Modelle des Passats wurde ebenfalls mit der Schummelsoftware ausgestattet. VW hat deshalb die Halter in die Werkstätten eingeladen, damit diese ihr Fahrzeug nachrüsten lassen. Wer einen Passat gebraucht kaufen will sollte darauf achten, dass ein Nachweis darüber den Fahrzeugpapieren beiliegt. Ansonsten könnten diese Fahrzeuge später zwangsstillgelegt werden. Turbolader machen teilweise ebenfalls Probleme. Bei Modellen mit Benzin-Motoren sind defekte Zündspulen häufig. Deshalb sollte man als Käufer immer einen Ersatz im Auto liegen haben.

<strong>Augen auf beim Fahrwerk</strong>
In der Statistik häufig erwähnt sind auch Fahrwerksprobleme. Das überrascht bei Autos, die als Gebrauchsgegenstand häufig über 25.000 KM pro Jahr genutzt werden, allerdings auch weniger. Das selbe gilt bei den Bremsscheiben, die ebenfalls vor dem Kauf überprüft werden sollten. Darüber hinaus gibt es beim Passat keine größeren, bekannten Mängel. Wenn Sie also auf Dieselgate-Fahrzeuge einen Bogen machen und auf die typischen Mängel achten ist der Passat eine gute Wahl.

Chrysler: Stylishe Amis mit gewissen Mängeln

Wer einen kantigen Amerikaner sein eigen nennen will sollte damit rechnen, dass er ab und an mal Probleme mit der Technik hat. Ob dies häufiger oder weniger häufig als bei anderen Marken ist konnte man bisher nicht ermitteln – dazu gibt es einfach zu wenig zugelassene Fahrzeuge in Deutschland. Statistisch bekannt ist praktisch nur der 300/300C.

<strong>Gewichtsprobleme lassen sich nicht verstecken</strong>
Bei Hauptuntersuchungen zeigen sich aber typische Schäden, die vor allem auf das hohe Fahrzeuggewicht praktisch aller Chrysler-Modelle zurückzuführen sind. So gibt es ausgeschlagene Spurstangengelenke des Fahrwerks und eine deutlich abgenutzte und dadurch zu schwache Handbremse. Wer einen Chrysler gebraucht kaufen will sollte sich den HU-Bericht zeigen lassen, da es oft Probleme mit den Abgaswerte wegen fehlerhaft eingestellter Bordelektronik gibt. Rost findet man hingegen nur sehr selten und meistens nur bei Beschädigungen. Das selbe gilt für technische Teile.

<strong>Wie man sich vor Pannen schützt</strong>
Kurbelwellensensoren von Dieselmodellen machen nach einigen Jahren genauso Probleme wie Batterien, die nach etwa drei Jahren häufig schon den Geist aufgeben. Zündspulen machen erfahrungsgemäß häufiger Probleme. Das ist bei Chrysler Gebrauchtwagen ein besonderes Problem – denn die Pannenhelfer haben dafür keinen Ersatz. Eine Zündspule sollte deshalb immer in Ihrem Kofferraum liegen.

Nicht nur die Ente ist beliebt: Citroen als Gebrauchtwagen kaufen

Citroen hat weder einen besonders positiven, noch einen besonders negativen Ruf. Dennoch kann der französische Autohersteller, der grundsolide Technik mit interessanten Konzepten kombiniert, einige Erfolge vorweisen. Dadurch hat man auch eine große Auswahl an Citroen Gebrauchtwagen.

<strong>Grundsätzliches und Oldtimer</strong>
In der Pannenstatistik des ADAC nehmen Modelle von Citroen häufig die vorderen Plätze ein. Sie bleiben nur selten liegen, häufig liegt es am Eigenverschulden des Fahrzeughalters. Wer die Wartungsintervalle einhält, auf Warnzeichen achtet und seinen Citroen pflegt kann man viele Jahre ohne größeren Schaden überleben. Zu den beliebtesten Autos aller Zeiten gehört der Citroen 2CV, in Deutschland und Österreich nur "Ente" genannt. Wer sich für das zwischen 1949 und 1990 über 5 Millionen mal produzierte Fahrzeug entscheidet sollte auf wirklich alles achten.

<strong>Aktuelle Modelle: Worauf achten?</strong>
Wenn man einen Citroen gebraucht kaufen will sollte man trotz der generellen Zuverlässigkeit auf einiges achten. Häufige Fehlerquellen aktueller Modelle der letzten 15 Jahre sind Achsfedern und Dämpfer, die bei der Hauptuntersuchung bemängelt werden. Rost gibt es vor allem am Auspuff, die Bremsscheiben sind zudem schnell runter. Besonders sollte man auf ausgetretene Flüssigkeiten am Motor und Getriebe achten. Ist der Motor frisch gewaschen ist das ein Anzeichen, dass man ein anderes Fahrzeug kaufen sollte.